Digitale Transparenz

Translated title of the contribution: Digital Transparency

Caroline Fischer, Sascha Kraus

Research output: Chapter in Book/Report/Conference proceedingChapterAcademicpeer-review

Abstract

Transparenz ist kein neuer Begriff, sondern im Zusammenhang mit Rechtsstaatlichkeit, Gewaltenteilung oder Demokratie schon lange Gegenstand politischer Theorie und Praxis. Transparenz bedeutet, dass Akteure, wie etwa Verwaltungsorganisationen, relevante Informationen über ihre Entscheidungsprozesse, Funktionsweisen und Performanz gegenüber externen Akteuren offenlegen. Für politische und Verwaltungsakteure gewinnt Transparenz im Zuge der Digitalisierung an zusätzlicher Bedeutung. Moderne Informations- und Kommunikationstechnologien vereinfachen Transparenzschaffung, sowohl in der Geschwindigkeit als auch im Ressourceneinsatz. Sie können so zu neuen Formen und einer neuen Qualität von Transparenz in Politik und Verwaltung beitragen. Transparenz- und Datenportale oder Bürgerhaushalte sind digitale Instrumente, die diesem Zweck dienen sollen. Ob digitale Transparenz politische und administrative Prozesse tatsächlich effizienter, effektiver und durchsichtiger macht und Bürger*innen diese dadurch besser verstehen, ist jedoch eine offene Frage.
Translated title of the contributionDigital Transparency
Original languageGerman
Title of host publicationHandbuch Digitalisierung in Staat und Verwaltung
EditorsTanja Klenk, Frank Nullmeier, Göttrik Wewer
Place of PublicationWiesbaden
PublisherSpringer
Pages1-12
ISBN (Electronic)978-3-658-23669-4
DOIs
Publication statusE-pub ahead of print/First online - 19 Mar 2020
Externally publishedYes

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