Digitale Transparenz

Translated title of the contribution: Digital Transparency

Caroline Fischer*, Sascha Kraus

*Corresponding author for this work

Research output: Chapter in Book/Report/Conference proceedingChapterAcademicpeer-review

Abstract

Transparenz ist kein neuer Begriff, sondern im Zusammenhang mit Rechtsstaatlichkeit, Gewaltenteilung oder Demokratie schon lange Gegenstand politischer Theorie und Praxis. Transparenz bedeutet, dass etwa Verwaltungsbehörden relevante Informationen und Daten über ihre Entscheidungsprozesse, Funktionsweisen und Performanz offenlegen. Moderne Informations- und Kommunikationstechnologien machen Transparenzschaffung einfacher, kostengünstiger und schneller und können so zu neuen Formen und einer neuen Qualität von Transparenz in Politik und Verwaltung führen. Open-Data-Portale, Dashboards oder Statusanzeigen sind praktische Beispiele für digitale Transparenz. Zugleich kann insbesondere datenbasierte Transparenz auch als Grundlage und Katalysator für die weitergehende Digitalisierung von Staat und Verwaltung dienen. Dabei geht digitale Transparenz für Staat und Verwaltung, deren Mitarbeiter*innen sowie für Dritte, wie etwa Bürger*innen, auch mit verschiedenen Barrieren und Herausforderungen einher, welche überfordernd wirken und zu Ineffizienzen führen können. Ob und für wen digitale Transparenz tatsächlich einen Gewinn darstellen kann, ist immer auch eine Frage der Perspektive.
Translated title of the contributionDigital Transparency
Original languageGerman
Title of host publicationHandbuch Digitalisierung in Staat und Verwaltung
EditorsTanja Klenk, Frank Nullmeier, Goettrik Wewer
PublisherSpringer
Pages1-13
Number of pages13
ISBN (Print)978-3-658-23669-4
DOIs
Publication statusPublished - 2022

Keywords

  • 22/3 OA procedure

Fingerprint

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