Verträge, Vertrauen und Unternehmenserfolg in Automobilclustern

Matthias Fink, Isabella Hatak, Reinhard Schulte, Sascha Kraus

Research output: Contribution to journalArticleAcademic

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Abstract

Innerhalb von Clustern verbinden sich Unternehmen zu Kooperationen unterschiedlicher Intensität – von loser sporadischer Zusammenarbeit bis zur Integration des Leistungserstellungsprozesses. Diese Kooperationen basieren auf der Bereitschaft, sich aufeinander einzulassen und zugunsten längerfristiger gemeinsamer Vorteile auf kurzfristige eigene Vorteile zu verzichten. Wir argumentieren, dass mit steigender Intensität der Kooperationen der Erfolg der beteiligten Clusterunternehmen steigt und untersuchen, ob diese Wirkung durch Vertrauen bzw. schriftliche Verträge beeinflusst wird. Die Ergebnisse einer Befragung von 150 Unternehmen der Automobilbranche aus vier deutschen und österreichischen Clustern zeigen für den positiven Zusammenhang zwischen dem Grad der Integration und dem Unternehmenserfolg eine vollständige Mediation durch das vom Kooperateur wahrgenommene interpersonelle Vertrauen. Zudem verlieren schriftliche Verträge mit steigendem Integrationsgrad durch die Entstehung von Vertrauen zwischen den Kooperationspartnern an Bedeutung.
Original languageGerman
Pages (from-to)689-710
JournalZfbF
Volume63
DOIs
Publication statusPublished - 2011
Externally publishedYes

Cite this

Fink, M., Hatak, I., Schulte, R., & Kraus, S. (2011). Verträge, Vertrauen und Unternehmenserfolg in Automobilclustern. ZfbF, 63, 689-710. https://doi.org/10.1007/BF03372857
Fink, Matthias ; Hatak, Isabella ; Schulte, Reinhard ; Kraus, Sascha. / Verträge, Vertrauen und Unternehmenserfolg in Automobilclustern. In: ZfbF. 2011 ; Vol. 63. pp. 689-710.
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Fink, M, Hatak, I, Schulte, R & Kraus, S 2011, 'Verträge, Vertrauen und Unternehmenserfolg in Automobilclustern', ZfbF, vol. 63, pp. 689-710. https://doi.org/10.1007/BF03372857

Verträge, Vertrauen und Unternehmenserfolg in Automobilclustern. / Fink, Matthias; Hatak, Isabella; Schulte, Reinhard; Kraus, Sascha.

In: ZfbF, Vol. 63, 2011, p. 689-710.

Research output: Contribution to journalArticleAcademic

TY - JOUR

T1 - Verträge, Vertrauen und Unternehmenserfolg in Automobilclustern

AU - Fink, Matthias

AU - Hatak, Isabella

AU - Schulte, Reinhard

AU - Kraus, Sascha

PY - 2011

Y1 - 2011

N2 - Innerhalb von Clustern verbinden sich Unternehmen zu Kooperationen unterschiedlicher Intensität – von loser sporadischer Zusammenarbeit bis zur Integration des Leistungserstellungsprozesses. Diese Kooperationen basieren auf der Bereitschaft, sich aufeinander einzulassen und zugunsten längerfristiger gemeinsamer Vorteile auf kurzfristige eigene Vorteile zu verzichten. Wir argumentieren, dass mit steigender Intensität der Kooperationen der Erfolg der beteiligten Clusterunternehmen steigt und untersuchen, ob diese Wirkung durch Vertrauen bzw. schriftliche Verträge beeinflusst wird. Die Ergebnisse einer Befragung von 150 Unternehmen der Automobilbranche aus vier deutschen und österreichischen Clustern zeigen für den positiven Zusammenhang zwischen dem Grad der Integration und dem Unternehmenserfolg eine vollständige Mediation durch das vom Kooperateur wahrgenommene interpersonelle Vertrauen. Zudem verlieren schriftliche Verträge mit steigendem Integrationsgrad durch die Entstehung von Vertrauen zwischen den Kooperationspartnern an Bedeutung.

AB - Innerhalb von Clustern verbinden sich Unternehmen zu Kooperationen unterschiedlicher Intensität – von loser sporadischer Zusammenarbeit bis zur Integration des Leistungserstellungsprozesses. Diese Kooperationen basieren auf der Bereitschaft, sich aufeinander einzulassen und zugunsten längerfristiger gemeinsamer Vorteile auf kurzfristige eigene Vorteile zu verzichten. Wir argumentieren, dass mit steigender Intensität der Kooperationen der Erfolg der beteiligten Clusterunternehmen steigt und untersuchen, ob diese Wirkung durch Vertrauen bzw. schriftliche Verträge beeinflusst wird. Die Ergebnisse einer Befragung von 150 Unternehmen der Automobilbranche aus vier deutschen und österreichischen Clustern zeigen für den positiven Zusammenhang zwischen dem Grad der Integration und dem Unternehmenserfolg eine vollständige Mediation durch das vom Kooperateur wahrgenommene interpersonelle Vertrauen. Zudem verlieren schriftliche Verträge mit steigendem Integrationsgrad durch die Entstehung von Vertrauen zwischen den Kooperationspartnern an Bedeutung.

U2 - 10.1007/BF03372857

DO - 10.1007/BF03372857

M3 - Article

VL - 63

SP - 689

EP - 710

JO - ZfbF

JF - ZfbF

SN - 0341-2687

ER -