Wohnen und Wohnumfeld

Andreas Motel-Klingebiel, Harald Künemund, Christina Bode

    Research output: Chapter in Book/Report/Conference proceedingChapterProfessional

    Abstract

    Wohnungsausstattung und Wohnumfeld stellen Handlungsräume und Sinndimensionen bereit, die im ganzen Lebenslauf wichtig, wenngleich in den einzelnen Phasen unterschiedlich ausgeprägt sind. Beispielsweise bringt der Auszug des (letzten) Kindes in der Regel eine Veränderung der Wohnung selbst („freiwerdender“ Raum) wie auch der gewohnten Tätigkeiten in der Wohnung mit sich. Mit dem Übergang in den Ruhestand beginnt eine „Phase des Alterswohnens“, in der sich aufgrund des Wegfalls arbeitsweltlicher Bezüge „die Wohnerfahrung wieder in den Vordergrund der lebensweltlichen Erfahrungen (...) schiebt“ (Matthes 1978: 169). Dies gilt in verstärktem Maße im hohen Alter, wenn Tätigkeiten außer Haus aufgrund eingeschränkter Mobilität selten oder gar nicht mehr möglich sind (Reimann 1983; Deutscher Bundestag 1993).
    Original languageGerman
    Title of host publicationDie zweite Lebenshälfte
    Subtitle of host publicationGesellschaftliche Lage und Partizipation im Spiegel des Alters-Survey
    EditorsMartin Kohli, Harald Künemund
    Place of PublicationWiebaden
    PublisherVS Verlag für Sozialwissenschaften
    Pages124-175
    ISBN (Electronic)978-3-322-95138-0
    ISBN (Print)978-3-8100-2554-8
    DOIs
    Publication statusPublished - 2005

    Publication series

    NameLebenslauf — Alter — Generation
    PublisherVS Verlag für Sozialwissenschaften
    Volume1

    Keywords

    • METIS-230749

    Cite this

    Motel-Klingebiel, A., Künemund, H., & Bode, C. (2005). Wohnen und Wohnumfeld. In M. Kohli, & H. Künemund (Eds.), Die zweite Lebenshälfte: Gesellschaftliche Lage und Partizipation im Spiegel des Alters-Survey (pp. 124-175). (Lebenslauf — Alter — Generation; Vol. 1). Wiebaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften. https://doi.org/10.1007/978-3-322-95138-0_5